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Lexikon

Schichtwechselperiodik

Der Begriff Schichtwechselperiodik wird typischerweise in der Industrie und in der Gesundheitsbranche verwendet. In diesem Lexikonartikel erfahren Sie mehr über die Definition und dem Aufbau von Schichtwechselperiodik.

1. Was ist eine Schichtwechselperiodik?

In einem Schichtbetrieb kann es vorkommen, dass ein Schichtarbeitender mehrmals hintereinander in denselben Schichttyp eingeteilt wird. Die Anzahl dieser gleichartigen Schichten in Folge wird als Schichtwechselperiodik verstanden. Sie gibt also an, wie viele Tage am Stück in derselben Schichtart gearbeitet wird, bevor ein Wechsel zu einer anderen Schichtart stattfindet.

Man unterscheidet dabei zwischen einer längeren und einer kürzeren Schichtwechselperiodik:
  • Längere Schichtwechselperiodik: Der Schichtarbeitende bleibt über mehrere Tage hinweg (z. B. 5 Tage am Stück) in derselben Schichtart, bevor er in die nächste Schichtart wechselt. Der Wechsel zwischen den Schichtarten erfolgt also seltener.

  • Kürzere Schichtwechselperiodik: Der Schichtarbeitende wechselt schon nach wenigen Tagen (z. B. 2 Tage am Stück) in die nächste Schichtart. Der Wechsel zwischen den Schichtarten erfolgt also häufiger.

2. Wie sieht ein Beispiel für eine Schichtwechselperiodik aus?

Beispiel für eine längere Schichtwechselperiodik:

Im nachfolgenden Beispiel ist ein 6-wöchiger Schichtplan eines Schichtarbeitenden dargestellt. Dieser arbeitet jeweils 5 Tage hintereinander in derselben Schichtart. Da der Wechsel in die nächste Schichtart erst nach 5 Tagen erfolgt, handelt es sich um eine längere Schichtwechselperiodik.

In der 1. Woche ist der Mitarbeitende 5 Tage hintereinander in einer Nachtschicht eingeteilt. Nach diesen 5 Tagen findet ein Schichtwechsel statt, sodass in der zweiten Woche in einer 5 Tage Spätschicht gearbeitet wird. In der 3. Woche wiederum wechselt der Schichtarbeitende zu einer 5 Tage Frühschicht. In den darauffolgenden 3 Wochen wird dieser Schichtwechselrhythmus wiederholt. Für die Realisierung einen derartigen Schichtsystems sind mehrere Schichtgruppen notwendig.

Beispiel für längere Schichtwechselperioden anhand eines 6-wöchigen Schichtarbeitsplans eines einzelnen Arbeitenden. Die verschiedenen Schichten haben jeweils eine Länge von 5 Tagen. Nach 5 Tagen findet eine Wechsel der Schichten statt, die sogenannte Schichtwechselperiodik.

Beispiel für eine kürzere Schichtwechselperiodik:

Im folgenden Beispiel ist eine kürzere Schichtwechselperiodik veranschaulicht. Hier bleibt der Schichtarbeitende jeweils nur 2 Tage in derselben Schichtart, sodass der Wechsel in die nächste Schichtart deutlich häufiger stattfindet als im vorherigen Beispiel.

Der Schichtarbeitende ist in der ersten Woche in einer 2 Tages Frühschicht beschäftigt, woraufhin er zu einer 2 Tages Spätschicht wechselt. Am Freitag findet schließlich ein Wechsel zu einer 2 Tages Nachtschicht statt, gefolgt von 2 arbeitsfreien Tagen.

Beispiel für kürzere Schichtwechselperioden anhand eines 2-wöchigen Schichtarbeitsplans eines einzelnen Arbeitenden. Die verschiedenen Schichten haben jeweils eine Länge von 2 Tagen. Nach 2 Tagen findet eine Wechsel der Schichten statt, die sogenannte Schichtwechselperiodik.